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Landespolitik Als Präsident wird man nicht unpolitisch

Das erste große Interview nach seiner Wahl zum Landtagspräsidenten gab Hendrik Hering der Rheinpfalz. Die Fragen stellte Karin Dauscher:

Herr Hering, in Ihrer Antrittsrede als Parlamentspräsident haben Sie die Glaubwürdigkeit als das größte Kapital von Abgeordneten bezeichnet. Wovon ist diese denn bedroht?

Politik insgesamt hat an Glaubwürdigkeit verloren. Dass wir fünf Parteien und die AfD im Landtag haben, ist eine Folge davon. Es ist unsere Aufgabe, Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen. Politik muss klarer sagen, was sie will und sie muss zwischen Sagen und Tun zu einem höheren Gleichstand kommen.

Viele Debatten im Landtag waren zuletzt öde und fad. Zunehmend wurde über Bundesthemen debattiert, auf die das Land kaum Einfluss hat. Können Sie daran etwas ändern?

Eine Aufgabe sehe ich darin, dass wir uns stärker auf unsere Kompetenzen konzentrieren. Das, was im Landtag diskutiert wird, muss mehr auf die Lebenswirklichkeit der Menschen abgestimmt werden. Das macht es für die Bürger interessanter und erhöht den Stellenwert des Parlaments.

Veröffentlicht von Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald am 25.05.2016

 

Landespolitik Landtag wählt Hendrik Hering zum Präsidenten

In seiner konstituierenden Sitzung hat der Landtag in Mainz heute Hendrik Hering zu seinem Präsidenten gewählt. Anlässlich seiner Wahl hielt Hering zur Amtsübernahme folgende Antrittsrede:

Gleich zu Beginn geht mein Dank an die Alterspräsidentin Frau Willius-Senzer. Sie hat den Auftrag, den ihr unsere Landesverfassung gegeben hat, erfüllt und die konstituierende Sitzung bis zu diesem Augenblick souverän geleitet. Ich darf Ihnen im Namen der hier Versammelten auch für Ihre bemerkenswerte Rede danken. 

Mit der Konstituierung des 17. Rheinland-Pfälzischen Landtags geht auch die Amtszeit meines Vorgängers Joachim Mertes zu Ende. Nur zwei Parlamentarier haben dem Rheinland-Pfälzischen Landtag jemals länger angehört als Sie, sehr geehrter Herr Mertes. Zwölf Jahre lang waren Sie Fraktionsvorsitzender und zehn Jahre Landtagspräsident.  Herr Präsident Mertes, ich möchte Ihnen im Namen des ganzen Hauses herzlich danken. Sie haben durch ihre Arbeit viele Spuren hinterlassen und sich bleibende Verdienste erworben.

Veröffentlicht von Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald am 18.05.2016

 

Aktuell Aus dem Wahlkreisbüro: Praktikantin Miriam Hüsch

MdB Gabi Weber und ich geben in regelmäßigen Abständen jungen Menschen aus unserer Heimat die Chance auf ein Praktikum im gemeinsamen Wahlkreisbüro in Hachenburg. In dieser Woche arbeitet Miriam Hüsch aus Alpenrod bei uns mit. Sie stellt sich kurz selber vor:

Mein Name ist Miriam Hüsch, ich bin 17 Jahre alt und mache vom 09.05.16 bis zum 13.05.16 ein Praktikum im Bürgerbüro von Hendrik Hering und Gabi Weber in Hachenburg. Ich besuche die MSS 12 des Privaten Gymnasiums Marienstatt und habe diesen Praktikumsplatz gewählt, da ich ihn als Möglichkeit betrachte, herauszufinden, ob ich nach dem Abitur ein Politikwissenschafts-Studium in Erwägung ziehen soll. Ich erhoffe mir von dieser Woche außerdem, einen Einblick in den Alltag eines Mitgliedes des Landtages und die Verwaltungsarbeit in der Kommunal-/Landespolitik zu bekommen.

Mein Interesse an politischen Themen wurde schon vor einigen Jahren unter anderem durch Gabi Weber selbst geweckt, die anlässlich der Bundestagswahl 2013 mit der Bürgermeisterin Beate Salzer in meinem Wohnort Alpenrod von Tür zu Tür gegangen ist, und angeboten hat, mir und meiner Klasse zu aktuellen politischen Themen/Konflikten Fragen zu beantworten, was sie dann auch per E-Mail getan hat.

Andererseits hat mich auch meine Familie angeregt; Ich habe einige Verwandte, die in der Politik tätig sind/waren und durch meinen an schweren Behinderungen leidenden Bruder beschäftige ich mich mit dem Thema Inklusion.

 Mein Traum ist es, mich einmal selbst in der Bildungspolitik engagieren zu können und die aktuelle Lage in Deutschland zu verbessern, zum Beispiel durch ein einheitliches Bildungsniveau in allen Bundesländern.

Veröffentlicht von Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald am 11.05.2016

 

Aktuell Stimme des Westerwalds bekommt mehr Gewicht

Interview mit Markus Kratzer, Chefreporter der "Westerwälder Zeitung":

4,4 Prozentpunkte hatte die SPD am Sonntag Vorsprung vor der CDU. Wodurch kam dieses nicht zu erwartende Ergebnis zustande?

Das liegt in erster Linie in der Person von Ministerpräsidentin Malu Dreyer begründet. Aber es liegt auch daran, dass wir in der Flüchtlingsfrage, die die Menschen stark bewegt, eine klare Position vertreten und auch Haltung bewiesen haben. Und drittens wurde im Wahlkampfendspurt deutlich, wie erfolgreich Rheinland-Pfalz in wichtigen Punkten – etwa in der Arbeitsmarkt und in der Bildungspolitik - dasteht.

In Mainz wird jetzt eine Ampel sondiert. Ist das für Sie auch die bessere Lösung im Vergleich zu einer Großen Koalition?

Eine Koalition mit FDP und Bündnis 90/Die Grünen wird von uns klar bevorzugt. Eine Große Koalition ist immer „Ultima Ratio“. Und ein solches Bündnis hätte auch zur Konsequenz, dass die AfD zur größten Oppositionspartei würde. Das sollten wir uns nicht zumuten.

Veröffentlicht von Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald am 16.03.2016

 

Pressemitteilung Hendrik Hering: Land fördert Gebäudeumbau am Sportplatz in Hattert

Die Ortsgemeinde Hattert plant, ihr gemeindeeigenes Gebäude amSportplatz in eine Mehrzweckhalle umzubauen und rechnet für diese Maßnahme mit förderfähigen Gesamtkosten von gut 181.000 Euro. Um diesen Umbau nicht alleine tragen zu müssen, hat sich die Gemeinde an die Landesregierung gewandt und einen Zuschussantrag gestellt und Hendrik Heirng um Unterstützung dieses Anliegens gebeten.

Hering konnte jetzt der Ortsgemeinde und Bürgermeister Johanntokrax die gute Nachricht aus Mainz mitbringen, dass Hattert mit einer Landesförderung von gut 35% rechnen kann und somit 64.000 Euro Zuschuss gewährt sind.

Veröffentlicht von Hendrik Hering, Ihr Abgeordneter für den Westerwald am 09.03.2016

 

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